23.08.2010

"Alles was gut ist, ist von Gott gemacht"

40. Dienstjubiläum von Helmut Fetzer

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Lupe Helmut Fetzer (links) und Horst Runkel (Vorsitzender des Zweckverbands Evangelische Regionalverwaltung Rheinhessen) vor dem 'Fetzer-Puzzle'

Alzey, 23.08.2010. „Ein Leib, viele Glieder“ (1. Korintherbrief, Kapitel 12) – unter diesem Motto wurde am vergangenen Freitag in Alzey die 40-jährige Dienstzeit von Helmut Fetzer gefeiert. Bei einem Festgottesdienst in der Kleinen Kleinen Kirche sowie dem anschließenden Empfang im Weingut der Stadt Alzey feierten viele Gäste das runde Dienstjubiläum des Leiters der Evangelischen Regionalverwaltung Rheinhessen.

Ein immer wiederkehrendes Symbol an diesem Tag war das Puzzle, denn: „Ein Leib, viele Glieder“ steht für die Einheit in der Vielfalt. Dieses Bild spiegelt sich auch in der beruflichen Entwicklung und Persönlichkeit von Helmut Fetzer. Während des Festgottesdienstes verglich Dr. Friedhelm Ackva von der Melanchthonkirchengemeinde Mainz die 40 Dienstjahre von Helmut Fetzer mit den 40 Wüstenjahren des Volkes Israel: „Zwar waren es keine wüsten Jahre, aber auch Helmut Fetzer hätte ohne die Menschen um und neben sich viele Herausforderungen nicht gemeistert.“ Ackva beschrieb Fetzer als einen Mann, dem die Beziehungen zu seinen Mitmenschen viel bedeuten und der diese Verbindungen lebt – deshalb sei das Bild des Puzzles so treffend: „Es zeigt, wie alles zusammenhängt und sich ineinander fügt.“ Verbildlicht wurde das ‚persönliche Puzzle‘ von Helmut Fetzer durch zugeschnittene Tafeln, die die wichtigsten Stationen der letzten Jahrzehnte darstellten und in der Kirche zu einem großen Puzzle zusammengesetzt wurden.

Im Anschluss an den Festgottesdienst fand im Weingut der Stadt Alzey der Empfang statt, bei dem weitere Festredner zu Wort kamen. Timo Keller von der Kirchenverwaltung in Darmstadt erinnerte anlässlich des Dienstjubiläums daran, dass ‚im Dienst sein‘ immer bedeute, sich mit seiner Aufgabe zu identifizieren. Dies gelänge Helmut Fetzer hervorragend, und damit es auch weiterhin Raum zur Besinnung gäbe, überreichte Keller einen Taschenaltar als „Andachtsraum für die Hosentasche“.

Dekan Harald Storch aus dem Dekanat Worms-Wonnegau sprach stellvertretend für den Propst von Rheinhessen, Dr. Klaus-Volker Schütz, sowie die rheinhessischen Dekaninnen und Dekane. Er dankte dem Jubilar für die geleistete Arbeit und überreichte ein Weinpräsent aus der „Toskana der Landeskirche“. Pfarrer Joachim Schuh von der Kirchengemeinde Alzey betonte: „Man merkt, dass das Evangelische in der Arbeit von Helmut Fetzer von Bedeutung ist - das tut uns gut.“ Ganz besonders bedankten sich Ilka Zimmermann, Kreissekretärin des CVJM, und Gerda Pusch vom Hospizverein Dasein e.V. beim Jubilar - ihren Vereinen kamen die Geldspenden zu, um die Helmut Fetzer anstelle von Geschenken gebeten hatte.

Bernd Dobhardt zog stellvertretend für die Mitarbeiter der Regionalverwaltung ein rheinhessisches Fazit: „Was besseres hätt und net bassiere kenne!“ Das letzte Wort aber hatte der Jubilar: „Bei alldem, was heute Gutes über mich gesagt wurde, möchte ich betonen: Alles was gut ist, ist von Gott gemacht.“